Projekt

StopDropOut - project video from KTP qualification on Vimeo.

Das oberste Ziel dieses Projekts besteht darin, die Abbruchsraten im Schulsystem und in der Erwachsenenbildung zu reduzieren. Dabei richtet sich dieses Projekt in erster Linie an PsychologInnen, Coaches, LehrerInnen und TrainerInnen und bietet diesen Zielgruppen verschiedene wissenschaftlich fundierte und erprobte Methoden an.

Im Speziellen zielt das Projekt Stop Dropout! darauf ab, jene Personen rechtzeitig zu erkennen, die Ihre Ausbildung frühzeitig abbrechen wollen und die dahinter liegenden Gründe und Bedürfnisse herauszufinden, um diesen Personen in weiterer Folge individuelle Hilfestellung anbieten zu können. Dabei kommt ein dreiteiliges Methodenset zur Anwendung, das in verschiedenen Schulformen und Altergruppen verwendet werden kann. Das Projekt richtet sich an LehrerInnen und TrainerInnen, die Methoden mit einem ganzheitlichen Ansatz verwenden wollen, um ihre SchülerInnen und Trainees individuell dabei unterstützen zu können, ihre Ausbildung erfogreich abzuschließen. Die drei angesprochenen Methoden können einzeln oder im Verbund verwendet werden.

Stop Dopout! ist ein Transfer of Innovation Projekt und baut auf den Erkenntnissen des Projekts PPS auf. Das PPS Projekt hat 2007 bei der Leonardo da Vinci Thematic Monitoring Konferenz die Auszeichnung "Best Practice Guidance Award" erhalten.

In unserem Transfer of Innovation Projekt bringen wir die Erkenntnisse und Produkte dieses Projekts nach Österreich, Deutschland, Slovenien und in die Tschechische Republik und produzieren speziell auf diese Länder abgestimmte Versionen und Methodensets. 

Die drei Methoden sind:
Der Risiko Detektor, ein interaktives elektronisches Testverfahren, das jene Personen herausfiltern kann, die gefährdet sind, ihre schulische und/oder berufliche Ausbildung nicht erfolgreich abschließen zu können. Dieses Instrument evaluiert individuelle Stärken und Schwächen sowie das Lebensumfeld der Testpersonen. Auf diese Weise kann nicht nur festgestellt werden, dass jemand gefährdet ist. Die Ergebnisse des Risiko Detektors liefern darüber hinaus auch entscheidende Hinweise, wo angesetzt werden muss und was getan werden kann, um jenen Personen entsprechende Hilfestellungen anbieten zu können.

Das Persönliche Profil, ein strukturiertes Interview Schema für LehrerInnen, BeraterInnen und TrainerInnen. Dieses Interview Schema beleuchtet systematisch die persönlichen Stärken und Schwächen und das jeweilige Lernumfeld der SchülerInnen und Trainees. Mit Hife dieses Instruments können tiefer liegende Bedürfnisse angesprochen werden, die erfüllt sein müssen, damit jemand seine/ihre schulischen und persönlichen Ziele besser verfolgen kann.

Das Flexible Präventions- und Unterstützungssytem ist ein Beispiel aus Norwegen und zeigt auf, was getan werden kann, damit junge Menschen nicht aus dem Schulsystem herausfallen. Darüber hinaus bietet es all jenen, die ihre Ausbildung bereits vorzeitig abgebrochen haben, individuelle Hilfestellungen an. Dieser Ansatz bezieht netzwerkartig all jene Berufsgruppen ein, die professionell und ehrenamtlich mit der Zielgruppe der Jugendlichen zu tun haben. Lösungen im Sinne der jungen Menschen sollen so auf eine breite Basis gestellt werden.